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PS3 Online Service - Was es alles können wird

Wie die Kollegen von Eurogamer berichten, wird zurzeit das Playstation 3 Online Service in London getestet. Es soll pünktlich zum Verkaufsstart in den USA und Japan online gehen. Die Europäer haben daher den Vorteil, dass anfängliche Schwierigkeiten des Online Services bis zur Markteinführung in Europa schon ausgebügelt sein werden. Das ist für die europäischen Gamer von Vorteil, wenn gleich ein schwacher Trost für das verschobene Erscheinungsdatum.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des Eurogamer Berichts über das Sony Playstation Online Services:

  • Die Playstation 3 ist, anders als die PS2, von Grund auf als Online Konsole konzipiert. Das heißt, dass die PS3 mit einem voll upgradefähigem Betriebssystem aufwarten kann, welches die neuesten Patches über das Netzwerk downloaden und neue Features integrieren kann.
  • Ein weiterer Unterschied zur Playstation 2 ist die eingebaute Festplatte der PS3. Selbst die “kleinere” Version wird mit einer Festplatte ausgeliefert werden. Memory Cards sind daher nicht mehr notwendig, da die Konsole die Konfigurationen verläßlich speichern kann und weiteren Content downloaden kann.
  • Wenn man das Online Service startet, erscheint - wie bei Sony’s Playstation Portable (PSP) - der sogenannte Cross Media Bar - die Hauptmenüpunkte erscheinen als Icons horizontal am Bildschirm. Klickt man diese an, gehen die Untermenüpunkte vertikal auf.
  • Neben den bekannten Menüpunkten wie Settings, Spiele, Music, Video, gibt es mehrere neue Menüpunkte. Ganz links auf dem Cross Media Bar erscheint der Punkt Benutzerprofile. Ganz rechts gibt es die Icons Network und Friends.
  • Die PS3 unterstützt multiple Benutzerprofile. Beim Einloggen wählt man sein eigenes Profil aus. Damit ist man sofort in seinem Playstation Network Account eingeloggt und die eigenen Settings werden geladen.
  • Hinter dem Button Network versteckt sich der konsoleneigene Webbrowser mit dem man ins Internet kommt. Gängige Browser Features wie z.B. Bookmarks sollen auch dabei sein.
  • Der Friends Button hat zwei Untermenüpunkte. Unter dem ersten Submenüpunkt sind alle angemeldeten Freunde mit Icons aufgelistet. Man sieht wer online ist und ob wer einem eine Nachricht geschickt hat. Unter dem zweiten Submenüpunkt kann man seinen Playstation Network Account verwalten. Es gibt zwei Arten von Accounts - den Master Account und den Associate Account. Zweiterer ist vor allem für Eltern nützlich, (die einen Master Account angelegt haben), um festzulegen, über wieviel Guthaben ihre Kinder verfügen dürfen.
  • Die Anmeldung beim PS3 Online Service ist denkbar einfach. Es funktioniert wie eine Anmeldung auf einer Webseite. Jeder Benutzer bekommt eine eigene globale ID und kann daher Freunde aus der ganzen Welt auf seine Freundesliste setzen.
  • Das Playstation 3 Online Service ist kostenlos. Die Anmeldung, der Voice oder Video Chat, das normale Multiplayer Gaming sind gratis. Nur der Einkauf im Playstation Store und Massive Multiplayer Games werden kostenpflichtig sein.
  • Der Playstation Store bietet Inhalte, Spieldemos und andere Features zum Download an. Der Playstation Store ist übersichtlich gestaltet und mittels dem eingebauten Browser leicht zu bedienen.
  • Im Playstation Store sind die Preise in der jeweiligen Landeswährung angegeben. Man befüllt die sogenannte “Geldbörse” mit Geld und kann dann damit einkaufen gehen. Beim Associate Account können die Eltern bestimmen, wieviel ihre Sprösslinge jedes Monat ausgeben dürfen.
  • Der neue Content, der beim Playstation 3 Online Service erhältlich sein wird, wird speziell für den Download produziert werden. Allerdings verrät Sony noch nicht viel darüber.

Das klingt doch alles ziemlich vielversprechend. Man darf gespannt sein, ob das Playstation Online Service das hält, was es verspricht.

Quelle: Eurogamer.net